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Der Herbst ist da …

… und mit ihm all seine herrlichen Farben. Meist hält die Pracht ja nur zwei Wochen an, also haltet die Augen offen und genießt die bunten Wälder, dieHerbststricken1 bald kommen.

Beim ersten Morgennebel vor einigen Tagen fiel mir dann auch sofort wieder mein Lieblingsgedicht (ich kenne nicht sehr viele, muss ich gestehen) von Eduard Mörike ein:

Septembermorgen

Im Nebel ruhet noch die Welt,
noch träumen Wald und Wiesen;
bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
den blauen Himmel unverstellt,
herbstkräftig die gedämpfte Welt
in warmem Golde fließen.

Nun macht man es sich gern wieder im Wohnzimmer gemütlich bei einer Tasse Tee oder Kaffee, vor dem wärmenden Kamin (oder auch der Heizung), und auch die Kerzen leuchten jetzt irgendwie anders – sie stimmen einen schon langsam auf die Weihnachtszeit ein.

Und wer holt da nicht gerne sein Strickzeug wieder hervor. Auch ich habe mich endlich aufgerafft und die Socken aus der bereits vor einigen Jahren gekauften Wolle gestrickt. Prompt hatte ich nach einer so langen Pause Probleme mit der Ferse, und ein wenig groß sind die Strümpfe am Ende auch geworden, aber für daheim, zum Drüberziehen, sind sie doch echt toll.

Socken1Socken2

Vom Rest habe ich mir noch ein Paar Maus-Handschuhe gestrickt, weil ich bei Arbeiten am PC oft so kalte Hände bekomme, besonders die Maus-Hand trifft es da immer.

Handschuhe

Für die Socken habe ich einfach eine Standardanleitung benutzt, die Handschuhe sind „frei nach Schnauze“ entstanden. Die Muster sind einfache Rechts-Links-Wechsel, einmal spiralförmig nach jeweils 3 Reihen um 1 Masche versetzt und beim Handschuhmuster habe ich jeweils 2 rechte und 2 linke Maschen in Wechsel gestrickt, nach einigen Reihen dann versetzt, sodass das Quadermuster entstand.

Nun kann der Winter kommen, ich bin gewappnet.

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