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Im vergangenen Monat beschäftigte ich mich fast nur noch mit unseren Urlaubsvorbereitungen, deshalb gab es auch keine Blog-Beiträge. Lediglich auf Facebook zeigte ich zwischendurch etwas von meinen kreativen Arbeiten.

Die vergangenen zwei Wochen trieben wir uns dann in Südengland herum. Vor vielen Jahren hatte ich mal für ein verlängertes Wochenende London besucht, von Großbritannien kannte ich bisher noch nichts. Ich muss sagen, von der Grafschaft Dorset bin ich echt begeistert. Dort ist es landschaftlich wunderschön und auch alle Menschen, denen wir dort begegnet sind, waren sehr nett zu uns. Und dass obwohl wir nun wirklich kein gutes Englisch sprechen, von meinem Sohn mal abgesehen. Das Vorurteil, dass die Briten unhöflich sind, stimmt absolut nicht.

Nur das Wetter ließ zu wünschen übrig. In 14 Tagen hatten wir 2 trockene Tage, und auch an denen blies ein starker Wind. Ansonsten regnete es halbtags, ganztags oder auch mehrmals am Tag. Unsere Ferienhausvermieter meinten, es wäre immer so, nur im Sommer halt wärmer. Freizeitaktivitäten in Dorset muss man spontan gestalten, und auch meine Reiseplanung habe ich mehrmals über den Haufen geworfen.

Trotzdem haben wir eine Menge gesehen und erlebt.

Auf der von mir erfundenen „Avalon-Tour“ besichtigten wir „Cadbury Castle“, einen riesigen, welligen Gras-Hügel, auf dem einst Camelot gestanden haben könnte. Anschließend besuchten wir „Glastonbury Abbey“, wohin das Grab von King Arthur verlegt wurde. Von da aus wollten wir eigentlich noch zum Glastonbury Tor, der angeblichen Avalon-Insel, aber Gewitter, Hagel, Wind und Regen hielten uns dann davon ab. Meine Männer murrten auch schon, es wäre doch auch nur ein Hügel …

Zwei Spukhäuser besichtigten wir ebenfalls. Natürlich spukte es dort nicht, aber vom Ambiente her hätte das gut sein können. Auf jeden Fall gute Kulissen für Gruselfilme. Durch das eine Herrenhaus führte der jetzige Besitzer, ein alter Herr, der sehr unterhaltsam seine Anekdoten erzählte. Unter anderem, dass sein Großvater sich die Geistergeschichten ausgedacht hatte, um mehr Touristen anzulocken, und seitdem wird er den Spuk-Mythos nicht mehr los. Von außen sieht das Haus aber schon zum Fürchten aus. Wenn man sich dann noch das Ganze im Dunkel der Nacht vorstellt …Sandford-Orcas-Manor

Soweit ein kurzer Einblick. Wir haben noch einiges mehr gesehen – ich berichte noch mal ausführlicher, vor allem dann mit jeweiligen Hintergrund-Infos. Aber zunächst muss ich mich noch mit meinem Shop beschäftigen, den ich vorübergehend geschlossen hatte. Ich habe mir da im Urlaub einiges überlegt. Das will ich erst einmal umsetzen.

Ich hoffe es geht euch allen gut? Jetzt im Frühling muss es das doch,oder? Ich freue mich jedenfalls, dass die Temperaturen nun nach oben gehen.

Bis bald und viele Grüße,

Eure Ines

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